“Schlachtreif” in 6 Wochen

Tierversuche in der veterinärmedizinischen Grundlagenforschung.
Besonders viele Experimente werden in den Bereichen durchgeführt, denen ein rein wirtschaftliches Interesse zugrunde liegt, nämlich der Reproduktionsforschung, Tierzucht und Tierernährung.  Im Jahr 1950 gab eine Kuh noch durchschnittlich 2.500 Liter Milch jährlich. Durch moderne Zuchtmethoden und andere ausgeklügelte Maßnahmen, wie künstlicher Besamung, Embryotransfer und einem Hochleistungs-Fütterungssystem, kommt eine Kuh in Deutschland heute auf 6.500 Liter. In den USA und Japan gibt eine Kuh sogar doppelt so viel Milch. Schweine werden heute in sechs Monaten, Hähnchen in nur sechs Wochen zur »Schlachtreife« gemästet. Hühner legen heute 300 Eier im Jahr gegenüber 170 Eiern vor 50 Jahren. Doch auch das ist der modernen Landwirtschaft noch nicht genug. Sauen sollen mehr Ferkel gebären, Mastschweine schneller mageres Fleisch ansetzen und Hühner mehr Eier legen. Da Mäuse sich wesentlich schneller vermehren als Schweine oder Rinder, müssen sie oft als »Modelle« für die Tiere in der Landwirtschaft herhalten. So werden an ihnen Zuchtmethoden zur Steigerung von Fruchtbarkeit, Körpergewicht und Körperzusammensetzung getestet. Tierversuche in diesen Forschungsbereichen dienen einzig und allein dazu, Tiere zu noch höherer »Leistung« zu treiben, um damit noch höhere Gewinne zu erzielen!
Quelle: www.aerzte-gegen-tierversuche.de

Zuletzt aktualisiert am

Montag,  18.06.2018

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